Archiv der Kategorie: Makroökonomie

Ist der Euro unterbewertet?

Nach einer Pause von fast 3 Wochen (urlaubsbedingt) gibt es heute wieder einen neuen Artikel für den Financeblog. Leider machte auch der Financeblog-Server ca. 1 Woche lang Urlaub und war nicht erreichbar. Ich möchte mich bei meinen Lesern dafür entschuldigen und hoffe das passiert nie wieder.

Heute war für den Euro wieder einmal ein wichtiger Tag. Die Märkte warteten gespannt auf die Aussagen des EZB-Direktors Mario Draghi. Die Erwartungen waren groß, da Draghi seit einiger Zeit einen regelrechten Geldregen verspricht, solange bis die Wirtschaft in Europa wieder in Schwung kommt und die Inflation anzieht.

Nachdem aber offensichtlich heute zu wenig Geldregen seitens der EZB angekündigt wurde (der Zinsatz für Einlagen anderer Banken bei der EZB wurde auf Minus 0,3 Prozent gesenkt, alle anderen Leitzinssätze der EZB blieben gleich).  Außerdem werden die (Staats)anleihenkäufe der EZB im bisherigen Ausmaß von etwa 60 Milliarden Euro pro Monat wahrscheinlich bis Anfang 2017 weitergeführt. Also in meinen Augen sehr viel sehr billiges Geld.

Aber dem Markt reichte das nicht  und Aktien hatten es heute schwer, besonders europäische: Der Stoxx 600 Index gab über 3% ab, dafür stieg der Euro gegenüber dem US-Dollar heute ebenfalls um über 3%

Böse Zungen behaupten ja, dass die Aktienmärkte in letzter Zeit nur von den Finanzspritzen der Zentralbanken in die Höhe getrieben werden – heute konnte man sehen, dass diese Aussage durchaus ihre Berechtigung hat – allerdings meiner Meinung nach eher aus dem Grund dass Aktien als Alternative zu “weichem” Geld gesehen werden. Ich persönlich sehe noch keine Aktienblase die durch die Zentralbanken aufgepumpt wird – eher eine Anleihenblase.

Nichtsdestotrotz nähert sich der Euro gegenüber dem Dollar der Parität, ein Euro könnte bald nur noch einen US-Dollar wert sein. Vor sieben Jahren – am Höhepunkt der letzten großen Finanzkrise – war der Euro noch 60% mehr wert und notierte über 1,6 Dollar pro Euro.

Ist der Euro unterbewertet oder dem Untergang geweiht?
Ist der Euro unterbewertet oder dem Untergang geweiht?

Ist der Euro jetzt also unterbewertet? Oder ist die Entwicklung der europäischen Gemeinschaftswährung fundamental irgendwie begründbar?

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Bitcoin – ein Ersatz für unser Geldsystem?

Bitcoin, die alternative Währung aus dem Internet ist mittlerweile in aller Munde. Angeblich soll diese gänzlich unabhänige Währung alle Probleme des heutigen Geldsystems, welches abhänig ist von Zentralbanken und Regierungen, lösen.

Heute versuche ich sowohl die technische Funktionsweise von Bitcoin zu erklären als auch auf die Vor- und Nachteile dieser alternativen Währung einzugehen.

Die Internetwährung Bitcoin - eine Alternative  zu unserem Geldsystem?
Die Internetwährung Bitcoin – eine Alternative zu unserem Geldsystem?

Anfangs wurde die alternative Währung besonders für illegale Zwecke wir Drogenhandel über das Internet verwendet – dafür bietet sie sich natürlich aufgrund der weitgehenden Anynomität der Teilnehmer an.

Mittlerweile werden Bitcoins allerdings von vielen seriösen Betrieben angenommen. In Wien gibt es z.B. derzeit 27 Firmen die Bitcoin akzeptieren. Siehe Coinmap. Sogar bei Microsoft kann man mittlerweile seine Software mit Bitcoin bezahlen.

Was genau ist Bitcoin? Wie funktioniert es? Und ist es tatsächlich die bessere Alternative für unser Geldsystem? Soll man in Bitcoin investieren?

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China – möglicher Verursacher einer globalen Krise?

China hält die Welt derzeit im Atem: Die letzten Wochen an den Börsen haben bewiesen, wie wichtig die Rolle der zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde mittlerweile geworden ist.

Nachdem sich die Angst vor einer Konjunkturflaute in China in den letzten Wochen breit gemacht hatte, brachen zuerst die chinesischen Börsen und danach auch die Börsen der restlichen Welt ein.

Kann China die Weltwirtschaft gefährden?
Kann China die Weltwirtschaft gefährden?

China galt als die Wachstumslokomotive der Weltkonjunktur. Ist diese Lokomotive der Dampf ausgegangen? Welche weltwirtschaftlichen Konsequenzen sind zu befürchten wenn die Hoffnungen an China nicht erfüllt werden können?

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Grexit ante portas? – Geht Griechenland pleite?

Die Angst vor einem “Grexit” -ist derzeit so groß wie noch nie. Grexit steht für  “Greek-Exit”  also einem Ausstieg Griechenlands aus dem Euro-System.

Nachdem der griechische Ministerpräsident am Wochenende die Verhandlungen über eine Fortführung der europäischen Hilfspakete einfach abgebrochen hatte und diese Pakete zu einem großen Teil Ende Juni auslaufen, steht Griechenland jetzt vor der Pleite. 

Wird es bald keine griechischen Euros mehr geben?
Wird es bald keine griechischen Euros mehr geben?

Was wären die Konsequenzen einer Pleite Griechenlandes und dem Ausstieg aus dem Euro-System?

Hätte man diese Katastrophe abwenden können?

Wie hat sich Griechenland im Vergleich zu anderen Staaten entwickelt?

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Staaten unter die Lupe genommen

Heute unternehme ich den Versuch, Staaten fundamental zu untersuchen: Staatsanleihen sind immerhin nach wie vor die beliebteste Anlageklasse. Der Markt für Anleihen ist in etwa doppelt so groß wie der für Aktien – was bedeutet, dass die gesamte Marktkapitalisierung (also der Marktwert aller börsennotierter Unternehmen weltweit) etwa nur halb so groß ist wie die Summe aller Anleihen die im Umlauf sind.

Der Großteil der Anleihen wird von Staaten oder öffentlichen Einrichtungen herausgegeben. Ein Grund diese Institutionen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Über 160 Staaten gibt es auf unserer Erde
Über 160 Staaten gibt es auf unserer Erde

Die fundamentale Analyse eines Unternehmens ist im Vergleich dazu relativ einfach – umso verwunderlicher, dass sich die meisten Anleger – ohne eigene Analyse – auf die Urteile von Rating-Agenturen verlassen. Das “Rating” ist bei Anleihen tatsächlich die wichtigste Kennzahl die über den Wert (und damit auch über die Rendite) bestimmt.Was genau die Rating-Agenturen bei ihrer Analyse machen weis wohl niemand genau – ich konnte jedenfalls keine detaillierten Analysen finden, weder im Internet noch auf Bloomberg. Meistens heißt es einfach nur “dieser Staat wurde von S&P herabgestuft, aufgrund schlechter Wirtschaftsprognosen oder hoher Arbeitslosenzahlen etc.” – keine Details.

Ich unternehme heute den Versuch, einige wichtige Staaten fundamental zu analysieren und miteinander zu vergleichen.

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Warum die Wirtschaft in Europa nicht in Schwung kommt

Derzeit kommen sehr gemischte Wirtschaftsdaten aus den Ländern der EUR-Region. Griechelnand befindet sich in der Rezession. Österreichs Wirtschaft  kann im letzten Quartal um magere 0,1% wachsen, Deutschland um 0,3% und Frankreich wird bereits gelobt weil es um 0,6% wachsen konnte. Insgesamt konnte die Wirtschaft in der Euro-Region um 0,4% im letzten Quartal zulegen.  Das reicht bereits aus, dass z.B. DerStandard damit titelt, dass Europas Wirtschaft spürbar Schwung holt. Ein jährliches Wachstum vom 1,6% allerdings ist noch kein Grund zu Euphorie – schon gar nicht, wenn man sich die Kosten für dieses Wachstums genauer betrachtet.

Die Wirtschaft der Euro-Region unter der Lupe
Die Wirtschaft der Euro-Region unter der Lupe

Heute werde ich analysieren, warum die Wirtschaft in Europa meiner Ansicht nach nicht wirklich auf die Sprünge kommt, und weshalb die Politik das Wachstum blockiert.

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Der Ausverkauf bei Staatsanleihen hat begonnen

In den letzten 4 Handelstagen sind die wichtigsten Staatsanleihen (deutsche “Bunds” sowie amerikanische “Treasuries”) so stark gefallen wie seit 1993 (also seit über 20 Jahren) nicht mehr.
Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Aktienkurse: Niedrigere Anleihenkurse versprechen höhere Renditen (also höhere Zinsen) und machen damit Aktien als Alternative mit guten Renditen unattraktiver.

Über den Ausverkauf der letzten Tage im Detail, Auslöser und Auswirkungen auf den Aktienmarkt..

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Euro auf Sturzflug – Währungen bewerten

Am Freitag hat der Euro wieder einmal einen neuen Tiefpunkt gegenüber dem US-Dollar erreicht – er hat die 1,05 Marke jetzt nach unten durchbrochen, womit er alleine in der letzten Woche gegenüber dem Dollar über 5% an Wert verloren hat. Die Parität (1 USD = 1 EUR) scheint also nicht mehr so fern und wenn der Trend sich fortsetzt ist es bereits in einer Woche so weit.

EUR/USD Kurs seit 1.1.2000
EUR/USD Kurs seit 1.1.2000

Ich starte heute den Versuch zu analysieren, ob diese Abwertung des Euro gegenüber den meisten anderen Währungen eine Übertreibung ist, oder ob eine Rechtfertigung für die Euro-Schwäche vorliegt.

Die Bewertung von Währungen ist generell wesentlich komplexer als die von Aktien. Es gibt keine greifbaren Fundamentaldaten wie Kapitalrenditen etc.

Auch gibt es keine Bewertungskennzahlen oder Verhältnisse wie KGV, KBV etc.
Man muss dabei auf andere Dinge achten die wesentlich “globaler” sind.

Eine Währung ist ja ein Tauschmittel und damit ein Wertmaßstab. Alle unsere Ausgaben – egal ob Investitionen oder Konsumausgaben für das tägliche Leben – werden mit diesem Maßstab bewertet. Nun ist dieser Maßstab aber elastisch, also kein stabiler Zollstock. Das macht eine Bewertung dieses Maßstabes nicht einfach. Man kann nur einen Maßstab mit einem anderen Maßstab vergleichen.
Diesen Versuch mache ich heute mit Euro und US-Dollar.

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Euro auf Sturzflug – Euro-Aktien dafür auf neuen Hochs

Der Euro setzt seine Talfahrt mit immer stärkerer Beschleunigung fort. Heute wurde zum USD erstmals seit 2003 die 1,10er Marke nach unten durchbrochen.
Als Grund dafür werden die ab nächsten Montag einsetzenden Anleihenkäufe der EZB genannt. Es sollen immerhin Staatsanleihen um über eine Billion Euro gekauft werden und dafür natürlich neues Geld geschaffen (“gedruckt”) werden.

Wie ein gigantischer Wasserfall ergießt sich das neu geschaffene Geld (1,1 Billionen Euro) der EZB über Euroopa
Wie ein gigantischer Wasserfall ergießt sich das neu geschaffene Geld (1,1 Billionen Euro) der EZB über Euroopa

Die Auswirkungen alleine der Ankündigung dieser Rückkäufe habe ich bereits im letzten Artikel zur Staatsanleihen-Blase behandelt. Nun fangen auch die europäischen Aktien an diesen Höhenflug mitzumachen. Der DAX z.B. schloss die Woche mit über 11.500 Punkten ab, auf einem neuen Allzeithoch.

Währenddessen verlieren US-Aktien langsam an Fahrt – der S&P 500 Index verlor heute z.B. fast 2% an einem Tag.

Aber wie schaut es tatsächlich aus? Muss man jetzt sein ganzes Geld aus den USA abziehen und in Europa investieren?

Ich werde heute eine objektive Betrachtung dieser Situation bringen und versuchen die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

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Euro auf 10 Jahrestief – Ursachen und Gewinner der Situation

Der Euro befindet sich nun schon seit geraumer Zeit auf Talfahrt. Besonders deutlich ist das im Vergleich zum US-Dollar zu sehen:

Die Entwicklung des Wertes eines Euro in US-Dollar im letzten Jahr
Die Entwicklung des Wertes eines Euro in US-Dollar im letzten Jahr

Das sind die Ursachen für den schwachen Euro:

Es gibt tatsächlich einige fundamentale Gründe, die für einen schwachen Euro sprechen:

– Die Zinsen im Euroraum sind Nahe bei Null, die Zinsen für Staatsanleihen sind teilweise sogar negativ, das ist bei deutschen Staatsanleihen zum Beispiel bei allen Laufzeiten bis zu 5 Jahren der Fall. Wenn man Deutschland also heute Geld borgt, erhält man – selbst bei einer Bindung auf 5 Jahre – weniger zurück als man verborgt hat 😉

– Die Zinsen im Dollarraum sind zwar auch auf extrem niedrigen Niveau, allerdings erwartet der Markt hier eine baldige Steigerung:

Am Beispiel der sogenannten Zinsstrukturkurve oder einfach “Zinskurve” ist das gut zu sehen.
Auf dieser Kurve werden die Renditen von Staatsanleihen an der Y-Achse aufgetragen und die jeweiligen Laufzeiten auf der X-Achse. So ist zu sehen, wie die Markterwartung der Zinsentwicklung aussieht: Wenn beispielsweise für deutsche Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 5 Jahren nur -0,05% Zinsen erwartet werden, so erwartet der Markt ingesamt in den nächsten 5 Jahren keine nennenswerte Zinssteigerung über dieses Niveau. Niemand wäre sonst so dumm und würde sein Geld 5 Jahre binden, wenn er glaubt, dass er in z.B. 2 Jahren mehr Zinsen dafür bekommt.

Die Zinskurve vom USD und EUR im Vergleich (am Beispiel von Deutschen und US-Staatsanleihenrenditen)
Die Zinskurve vom USD und EUR im Vergleich (am Beispiel von Deutschen und US-Staatsanleihenrenditen)

Vergleicht man nun die Zinskurven von Deutschland und den USA springt einem förmlich der Optimismus in den USA und der Pessimismus in Europa entgegen.
Für andere europäische Länder sieht die Kurve ganz ähnlich aus, auch für Österreich. Einzig bei den Ländern mit schlechterer Bonität bzw. schlechten Ratings wie Italien, Griechenland, etc. sind die Zinsen höher – das liegt aber nur am Risikoaufschlag den das Land bezahlen muss, damit es überhaupt noch Geld geliehen bekommt.

– Die Wirtschaftsdaten untermauern die Erwartung des Marktes. In den USA haben sich zahlreiche für die Wirtschaft wichtige Dinge positiv entwickelt, so ist z.B. die Arbeitslosigkeit zurückgegangen, die Kreditvergaben und damit auch die Investitionen nehmen zu und die amerikanische Wirtschaft erwartet ein deutlich besseres Wachstum als die europäische.

– Der europäische Wirtschaftsraum ist im Vergleich zur USA wesentlich komplexer: Es treffen viele unterschiedliche Mentalitäten zusammen (besonders die Nord- und Südeuropäische Mentalität unterschiedet sich stark: Die einen Leben um zu Arbeiten (Nordeuropa) – die anderen Arbeiten um zu Leben (Südeuropa) und die EZB muss versuchen diese Unterschiede im Euroraum auszugleichen – eine extrem schwierige, fast unmögliche Aufgabe.

– Ein weiterer großer Widerspruch im System des Euro verhindert ebenfalls, dass die Wirtschaft im Euroraum an Schwung gewinnen kann: Einerseits versucht die EZB mit allen Mitteln Geld in die Wirtschaft zu pumpen, auf der anderen Seite gibt es – ich kann es gar nicht oft genug sagen – unpassende Richtlinien für Kreditvergaben wie Basel 3, welche verhindern, dass das Geld in der Wirtschaft bei den Menschen ankommt, die gerne investieren und etwas Schaffen möchten. Ohne Eigenkapital kein Fremdkapital so die Basel3-Richtlinie. Hier sind wir schon beim nächsten Problem:

– In Europa ist es extrem kompliziert an Eigenkapital zu kommen. Während es in den USA relativ einfach ist z.B. über die Börse oder über Risikokapitalgeber Eigenkapital zu bekommen ist das in Europa ein sehr steiniger Weg. Börsen und Aktien gelten bei uns als böse Zockerei und es wird sogar über eine europäische Finanztransaktionssteuer nachgedacht welche dem Eigenkapitalmarkt weiter schaden würde.

Wer profitiert von eimem schwachen Euro bzw. starkem Dollar?

Unternehmen die in Europa produzieren und in die USA exportieren sind hierfür natürlich die wichtigsten Kandidaten.
Für einen Amerikaner sind europäische Güter heute um fast 20% billiger als noch vor einem halben Jahr.

Folgende europäische Unternehmen die börsenotiert sind, und einen wesentlichen Teil ihrer Umsätze in den USA generieren konnte ich ausmachen:

Name Branche Umsatz/USA
BTG PLC Pharma 88,16%
GW PHARMACEUTICA Pharma 79,56%
GRIFOLS SA – B Pharma 63,16%
DELHAIZE GROUP Retail 61,06%
HUNTING PLC Energie 60,57%
AHOLD NV Retail 60,33%
PANDORA A/S Verbrauchsgüter 57,00%
OPERA SOFTWARE Technologie 55,40%
NATIONAL GRID PL Versorger 54,36%
WOLSELEY PLC Verbrauchsgüter 53,85%
PRUDENTIAL PLC Versicherungen 50,42%
UBM PLC Dienstleistungen 47,47%
EXOR Finanzen 47,02%
NOVO NORDISK-B Pharma 46,70%
HIKMA PHARMACEUT Pharma 46,23%
ARCADIS NV Dienstleistungen 45,57%

Das sind die Top 15 der börsenotierten Unternehmen mit Sitz in Europa und grossem Exportanteil in die USA.
In der Tabelle ist auch der prozentuelle Anteil des Umsatzes der Firmen dargestellt, der in den USA in den letzten 12 Monaten erwirtschaftet wurde.

Auffällig ist, dass sehr viele Firmen aus dem Pharmabereich dabei sind: 5 von 15, also quasi jedes dritte Unternehmen.

Um den Spannungsbogen ein wenig zu spannen und um meine Leser ein wenig bei der Stange zu halten, werde ich in meinem nächsten Artikel diese Unternehmen fundamental genau unter die Lupe nehmen und untersuchen wessen Aktie man jetzt kaufen sollte.
Ich hoffe diesen Artikel bereits  morgen online stellen zu können.